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Kartonmodellbau in Stade
Am Sonntag den 21. März
sind wir mit Fritz nach Stade gefahren und haben uns
dort die Kartonmodellbauausstellung im
Schwedenspeicher angesehen.
Das Hobby
Kartonmodellbau gibt es schon sehr lange, der
älteste Modellbaubogen stammt von 1529, sehr lang
wurde dieses schöne Hobby kaum bekannt. Erst seit
den 80er boomt der Kartonmodellbau, durch die
Verbreitung des Computers, gibt es inzwischen
unendlich viele Modellbaubögen in einer völlig neuen
Qualität. Es ist wirklich sehr beeindruckend, was
man aus Papier, Entschuldigung, ich meine natürlich
Karton, alles basteln kann.
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Während an der
Museumsdecke verschiedenste Flugzeug und
Zeppelinmodelle hingen waren die anderen Modelle im
Saal ausgestellt. Gleich am Anfang waren Autos,
LKW´s, Lokomotiven und Eisenbahnwaggons im großen
Maßstab ausgestellt, diese waren so Robust gebaut,
das man sie sogar als richtiges Spielzeug benutzen
könnte. Weiter ging es mit Schiffsmodellen in
verschiedenen Maßstäben. Besonders beeindruckend
waren die vielen Modelle im Maßstab 1:1250. In
diesem winzigen Maßstab, ist selbst ein
Flugzeugträger nur noch knapp 10 cm lang.. Es ist
mir unerklärlich wie man selbst in diesem Maßstab
noch kleinste Details basteln kann, sogar die
Flugzeuge und die Besatzung waren vorhanden. Sogar
das Flugboot DO-X war in diesem Maßstab gebaut.
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Das hintere Ende der
Ausstellung wurde von der „Indianapolis“ von Fritz
eingenommen. Das mit 3,5m größte schwimmfähige
Kartonmodell der Welt, welches vor 2 Jahren
feierlich in Ellerau seinen Stapellauf erlebte. Des
weiteren waren noch viele Kartonmodellbaubögen aus
der ehemaligen DDR ausgestellt. Ein Mitorganisator
verriet uns, woraus die silbern glänzenden Rümpfe
der Flugzeuge hergestellt wurden. Eigentlich war das
Material zur Herstellung von Milchkartons, bestimmt
aber im Praxistest stellte man fest, das dies nicht
dafür geeignet war. Deshalb hat man kurzer Hand das
Ganze mit silbern beschichtete Papier benutzt um
damit Papiermodellbögen von Flugzeugen herzustellen,
der optische Eindruck ist sehr gut und kommt dem
Original sehr nahe. Vorbei an verschiedensten
Gebäudemodellen, z.B. der Kreml, und verschiedenen
Stadthäusern, die durch das gestalten mit Figuren
und Bäumen noch realistischer und lebendiger
wirkten.
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Das größte Modell war
die Basiliuz Kathedrale aus Moskau mit einer
Grundfläche von 1x1m und einer Höhe von über 2m.
Außerdem waren noch Modelle ausgestellt, die sich
durch drehen einer Kurbel in Bewegung versetzen
ließen. In weiteren Vitrinen waren ganze Hafenszenen
als Dioramen nachgebaut wurden und das im Maßstab
von 1:250 bis 1: 1250. Wirklich sehr beeindrucken
die Hafenszenen mit Frachtschiffen, Kränen,
Lagerhallen und Eisenbahnzügen. Diese Dioramen sind
selbst bei Museen und Ausstellungen sehr gefragt, da
daran sehr gut das damalige Leben darstellen kann.
Fast alle dieser Dioramen sind selbst konstruiert,
in dem man vorhanden Baupläne kleiner kopiert oder
selbst gestaltet.
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Die Auswahl an
ausgestellten Schiffsmodellen war überwältigend, von
dem Alsterdampfer über das Passagierschiff Queen
Mary, bis hin zum Frachtschiff war alles vorhanden.
Sogar das eine oder andere Modell, welches bei uns
im Verein gebaut wird, war zu entdecken. Für Kinder
gab es die Möglichkeit, selbst ein einfaches
Kartonmodell zu basteln. In den beiden oberen Etagen
wird die historische Geschichte und Stadtentwicklung
von Stade präsentiert. Anschließend haben wir uns
bei herrlichem Frühlingswetter noch die historische
Altstadt und den kleinen Binnenhafen angeschaut, wo
das Vorbild für mein nächstes Modellschiff liegt.
Nach einer gemütlichen Stärkung mit Kaffee und
Kuchen machten wir uns auf den Rückweg. Diesmal
fuhren wir nicht durch den Elbtunnel, sondern fuhren
über Drochtersen nach Lühe und nahmen dann die Fähre
nach Wischhafen.
Ein sehr schöner
Ausflugstag, schade nur, das trotz rechtzeitige
Ankündigung kein Weiterer aus unserem Verein mit
wollte.
Text und Bilder
Jörg Klug
SMC Albatros Ellerau e.V.
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